Manchmal ist das Leben so herausfordernd, dass wir zu lange in belastenden Phasen von z. B. Überforderung und Angst geraten. Daraus können sich psychische Störungen entwickeln, in denen wir uns gefangen fühlen und keinen Ausweg mehr sehen. Viele unterschiedliche Aspekte in unserer Umwelt und in uns selbst spielen bei der Entstehung solcher Störungen eine Rolle. In diesen Situationen kann Psychotherapie sehr hilfreich sein.

Im Mittelpunkt einer Verhaltenstherapie steht die Reduzierung belastender Symptome durch Verhaltensänderung. Dazu gehören auch Gedanken, Gefühle und Motive. Ziel ist es, das eigene Leben möglichst bald wieder ohne therapeutische Unterstützung gestalten zu können. Hierbei wird sowohl auf Erlebnisse aus der Vergangenheit als auch auf aktuelle Erfahrungen Bezug genommen. Es sollen belastende Denk- und Verhaltensmuster in Bezug zu biografischen Erfahrungen erkannt und verändert werden.

Über mich:

  • Psychologische Psychotherapeutin mit dem Schwerpunkt Verhaltenstherapie
  • seit 2005 approbiert, tätig in eigener ambulanten Praxis
  • * 1970, 3 Kinder

verschiedene Weiterbildungen zu den Themen:

  • Schematherapie, ACT (Acceptance and Commitment Theraphy), Achtsamkeit und Meditation,
  • NET (Narrative Expositionstherapie), IRRT (Imagery Rescripting and Reprocessing Therapy), EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing)
  • Körpertherapie
  • Psychodrama
  • vielfältige Teilnahme an Kongressen und Workshops zum Thema psychische Störungen und Hörschädigung

weitere Berufserfahrung:

  • langjährige Tätigkeit als leitende Psychologin an einer psychiatrischen Klinik, Spezialabteilung für Hörgeschädigte
  • Supervisorische Tätigkeit für die DGVT und KVWL
  • zwei-jährige Ausbildung zur Tai-Chi Kursleiterin
Diemut Achtergarde in Ihrer Praxis

Behandlungsschwerpunkte:

  • Depressionen

  • Ängste (z.B. Panikstörungen, Phobien, generalisierte Angststörung)

  • Psychische Überlastung infolge kritischer Lebensereignisse (z.B. Burnout, Trennung, Verlust)

  • Bewältigung chronischer Erkrankungen

  • Psychosomatische Störungen

  • Essstörungen

  • Begleitung bei Trauerprozessen

  • Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Menschen

  • Persönlichkeitsstörungen

  • Posttraumatische Belastungsstörungen

  • Umgang mit Sinnesbehinderungen, insbesondere des Hören

Zusätzlich habe ich während meiner gesamten Berufstätigkeit ein umfassendes Wissen zu Hörschädigungen und deren Auswirkungen im Alltag erworben und verfüge über gute Kenntnisse der Deutschen Gebärdensprache.

Behandlungsablauf und Kosten:

Sofern sich nach dem Erstkontakt in der psychotherapeutischen Sprechstunde eine Indikation für eine Psychotherapie ergeben hat, folgen probatorische Sitzungen, in denen wir gemeinsam einen ersten Überblick zu Ihrer Problematik gewinnen und Informationen zu deren Entstehungsgeschichte sammeln, um einen individuellen Therapieplan zu entwickeln. Diese Phase dient auch dem gegenseitigen Kennenlernen und der gemeinsamen Entscheidung ggf. eine Psychotherapie zu beantragen.

Die Dauer der Behandlung ist abhängig von der Art und Schwere der psychischen Störung. Die Termine finden in der ersten Therapiephase gewöhnlich einmal wöchentlich statt und dauern 50 Minuten. In der Regel dauert eine Kurzzeittherapie 12 Sitzungen, die um weitere 12 Sitzungen verlängert werden kann (24 Sitzungen). Eine Langzeittherapie kann bis zu 60 Sitzungen dauern. Zum Ende der Behandlung finden die Sitzungen in einem größeren Abstand statt, um ausreichend Zeit zu haben, neue Verhaltensmuster in den Alltag zu integrieren und hilfreiche emotionale Erfahrungen sammeln zu können.

  • Gesetzliche Krankenkassen
    Die Behandlung für Psychotherapie wird von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
  • Private Krankenkassen/Beihilfe
    Normalerweise werden die Kosten für Psychotherapie von den privaten Krankenkassen/der Beihilfe übernommen. Bitte fragen Sie bei Ihrer Kasse nach den vertraglichen Bedingungen bezüglich ambulanter Verhaltenstherapie. Bei der Beantragung der Therapie bin ich Ihnen gerne behilflich.
  • Selbstzahler*Innen
    Bei Selbstzahlern*Innen entfallen die Antragsformalitäten. Das Abrechnungshonorar berechnet sich nach der Gebührenordnung für Psychotherapeut*Innen.

Sie haben Fragen zur Psychotherapie?

An dieser Stelle finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten zur psychotherapeutischen Behandlung in einfacher Sprache.
In der Probesitzung können Sie natürlich alles fragen, was Sie noch nicht verstanden haben!

Psychotherapie bedeutet „Behandlung der Seele“. Dabei spricht eine Person über Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen. So kann gelernt werden, besser mit Problemen umzugehen. Zum Beispiel kann in der Psychotherapie geübt werden, weniger häufig Angst zu haben oder sich traurig oder erschöpft zu fühlen. Seelische Belastungen können entstehen, wenn ein nahestehender Mensch gestorben ist, es häufig Streit in Beziehungen gibt oder eine Person die Arbeit verliert. Manche Personen haben auch Gewalterfahrungen gemacht, die sie nicht vergessen können.

Auch Menschen mit Einschränkungen und psychischen Belastungen möchten die Möglichkeit haben, eine Psychotherapie in Anspruch zu nehmen. Dafür ist es wichtig, dass Therapeut*innen verstehen, wie diese Menschen leben und mit welchen Herausforderungen sie im Alltag konfrontiert sind.

Die psychotherapeutische Fachkraft muss eine anerkannte Ausbildung in Verhaltenstherapie, Psychoanalyse oder tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie haben. In den sogenannten Probegesprächen besteht die Möglichkeit, die Therapeut*in kennenzulernen.

Wenn Sie sich dafür entscheiden, eine Psychotherapie zu beginnen, stellt die Therapeut*in einen Antrag bei Ihrer Krankenkasse, damit die Kosten übernommen werden.

Bitte bringen Sie zum ersten Termin Ihre Versichertenkarte der Krankenkasse mit.

Wie lange eine Psychotherapie dauert, hängt davon ab, wie schwer und komplex die Probleme sind. Die Therapeut*in kann bei der Krankenkasse entweder eine Langzeittherapie (60 Stunden) oder eine Kurzzeittherapie (24 Stunden) beantragen.

Wenn weiterhin Bedarf besteht, kann auch ein Antrag auf Verlängerung gestellt werden.

Die Psychotherapeut*in bespricht dies gemeinsam mit der Patient*in. Häufig finden die Sitzungen zu Beginn wöchentlich statt. Später können die Abstände zwischen den Terminen größer werden – zum Beispiel alle zwei Wochen oder einmal im Monat.

Therapieanfragen:

Für Therapieanfragen schreiben Sie mich bitte per E-Mail an, Sie werden in jedem Fall zeitnah eine Antwort von mir erhalten. Aktuell beträgt die Wartezeit etwa sechs Monate. Wenn Sie dennoch auf die Warteliste möchten, melden Sie sich gerne.

Praxisanschrift

Dipl.-Psych. Diemut Achtergarde
Rudolfstraße 6
48145 Münster

E-Mail-Kontakt

Sie können mir gerne eine E-Mail schreiben:
diemut@achtergarde.de

Telefon

Dienstag bis Donnerstag zwischen 13 Uhr und 14 Uhr: (0251) 14 47 98 98